Sonntag, 11. Februar 2018

FJKA die Inspiration.

Der Beitrag ist parallel auf dem MMM Blog erschienen, für die Vollständigkeit nun auch hier.



Guten Morgen und herzlich Willkommen zum Frühlingsjäckchen Knit Along 2018.
Mein Name ist Sylvia und ich blogge unter Frauenoberbekleidung.  Malou und ich werden euch abwechselnd durch den Knit Along begleiten.
Heute geht es um die Inspirationen, ein von mir sehr geschätzter Teil, finden sich doch bei den anderen Strickerinnen immer sehr schöne Jacken, die ich sonst nie im Netz gefunden hätte.

Wer hin und wieder bei mir im Blog liest wird schon wissen, dass ich  mit den Anleitungen so meine Probleme habe und oft einfach nach Bildern nachstricke oder mir selbst etwas ausdenke.
Ich besitze trotzdem so einige Strickbücher, hier sehr viel Mustersammlungen, Strickzeitschriften und es befinden sich auch sehr viele Fotos von Strickjacken auf meiner Festplatte, die Bilder helfen mir meine Wünsche zu visualisieren.

Den Anfang meiner Überlegungen zu einer neuen Jacke macht bei mir immer das Garn, welches ich als nächstes verstricken möchte und danach überlege ich mir welche Form die Jacke haben soll und ob und welches Muster.


Sehr gern werfe ich die Garne und die Stoffe, die ich als Nächstes verarbeiten möchte auf einen Haufen und schaue was passt zusammen.


Die Puna ist aus dem Rennen, das Grau hat im direkten Vergleich einen leichten Stich ins Braune.


Da hätten wir also Fantomas ( Kann sich jemand noch an den Film erinnern, ich fand den als Kind toll.) ein Garn von Lang aus 75% Schurwolle und 25% Polyamid, die wäre sehr gut geeignet für den Wanderer Cardigan von Sarah Hatton. Gefallen würde mir auch diese Jacke aber ich habe keine passenden Garne der gleichen Stärke.


Die Fair Alpaka aus 100% Alpaka wäre auch perfekt geeignet für den Frühling, ein leichtes Garn, welches trotzdem warm ist.

Hier würde ich mich selbst inspirieren. Die Jacke ist von 2014 und war schon letztes Jahr eigentlich hinüber. Dass ich sie immer noch im Schrank habe, zeigt mir, hier wäre eine Ersatzbeschaffung wirklich sinnvoll.


Die Suri Alpaka von ggh drehe ich gerade hin und her, das Garn ist wunderschön, die Farbe genau mein Rot aber mir fehlt noch die zündende Idee.

Nun seid ihr dran. Wie trefft ihr denn eure Entscheidungen, erst das Garn und dann das Modell oder anders herum? Vielleicht finde ich bei euren Inspirationen noch das einzig wahre Modell für das rote Garn, ich bin gespannt.

Nächsten Sonntag übergebe ich an Malou für die Projektvorstellungen. Lasst die Nadeln klappern.

Einen wunderschönen Sonntag für euch.
Sylvia



Mittwoch, 7. Februar 2018

MMM

Heute schaffe ich es endlich mal wieder zum MMM und die Tatsache, dass dieser nun einmal im Monat stattfindet, lässt mich hoffen, dass ich in diesem Jahr regelmäßig teilnehme.
Die Fotos habe ich ganz schlau schon im Januar gemacht und die Kombination aus Schwanenkleid und Jacke heute genau so an. Das Schwanenkleid ist sowieso gerade der Renner und wird sofort nach der Wäsche wieder angezogen.


Den Stoff hatte ich im Januar schon mal gezeigt. es ist ein Strickstoff mit Wolle, also schön warm und die Optik erinnert mich etwas an ein windgebürstetes Rosettenmeerschwein . Den Stoff gab es bei Alfatex und ich habe so lange überlegt, ob ich mir den kaufe, dass am Ende nur noch 1,70 Meter vorhanden waren und die habe ich dann genommen.


Genäht habe ich die Jacke auf der Annäherung in Bielefeld und sie wurde auch reichlich anprobiert.
Verwendet habe ich den Schnitt der Panikjacke und lediglich die Vorderteile schmaler gemacht, einmal aus Stoffmangel und weil der Stoff auch deutlich dicker ist als für den Schnitt vorgesehen.


Ich finde das Teil Klasse, die Jacke passt sehr gut über Kleider aber auch zu schmalen Hosen und wertet meine langweilige Kleidersammlung auf. Die Meinungen der Umwelt zu der Jacke gehen deutlich auseinander, entweder die Jacke wird als richtig schick bezeichnet oder aber in der Richtung geht gar nicht. Meine Tochter z.B., wird die Jacke wohl nie aus meinen Schrank klauen. Jetzt bin ich gespannt, wie ihr die Jacke findet und keine Hemmungen, ich kann damit leben, wenn jemand das Teil nicht mag.

Die gut gekleideten Frauen im Februar findet ihr hier.

Eine schöne Woche noch für euch und vielleicht lesen wir uns am Sonntag bei den Frühlingsjäckchen, ich würde mich freuen.

Sylvia

Sonntag, 4. Februar 2018

FJKA 2018

Vor meinem Fenster schneit es gerade, bähh. Da möchte ich doch unbedingt auf den FJKA 2018
verweisen. Ich darf mit Malou vortanzen und wir freuen uns schon sehr, gemeinsam mit euch
dem Frühling und der Sonne entgegen zu stricken.


Ich hoffe, ihr habt auch Lust und kramt schon mal den Bestand an Garnen durch oder habt ihr schon angefangen? Kein Problem, Ostern ist ja in diesem Jahr sehr zeitig.
Wir lesen uns dann nächsten Sonntag auf dem MMM Blog.

Einen wunderschönen Sonntag für euch.
Sylvia

Samstag, 20. Januar 2018

Nachlese

Es ist Januar, ein Monat in dem ich eigentlich nicht so gern nähe. Meistens habe ich von den Wintersachen schon die Nase voll und der Frühling ist noch weit. Aber wenn man nach Bielefeld fahren kann und dort in bester Gesellschaft ein Wochenende nur für das Hobby hat, dann wird natürlich genäht was das Zeig hält.
Ganz die Profibloggerin  habe ich nicht ein Foto gemacht und verweise gern zu Constanze und langsame Schildkröte, die schöne Fotos gemacht haben. Ich habe mir einen ordentlichen Stapel an Projekten zugeschnitten, allerdings alle eher unkompliziert.
Ich habe alles geschafft, zwei Kleider, eine Hose und eine Strickjacke in Rosettenmeerschweinoptik.


Das Schwanenkleid aus der Burda 9/2012 erlebt ja gerade seinen zweiten Frühling, hier auch bei Ina und Küstensocke zu sehen. Das Kleid hatte ich mir 2012 schon mal genäht und sehr gern getragen, ein guter Grund für eine Neuauflage.


Ich habe es aus elastischem Stoff genäht, kann allerdings zur Zusammensetzung nichts sagen, da der Stoff vom Maibachufer ist. Ein sehr dicker Jersey oder so was wie Romanit würde ich schätzen.


Noch ein Kleid aus einer leicht elastischen Webware, die mich beim Nähen schwer geärgert hat.


Ein wunderschöner Stoff, der sich hervorragend für optische Täuschungen eignet. Es sieht in echt noch schlimmer aus als auf dem Foto, als hätte ich versucht volltrunken zu säumen. Ich habe dreimal getrennt und mit verschiedenen Stichlängen probiert, ohne Erfolg. Die Rufe am Tisch nach einem Zierstich habe ich großzügig überhört. So ein schönes schlichtes Kleid, da kann ich doch keinen Zierstich drauf nähen. Meine Mutter hat bereits eine Auswahl Stickgarne bereit gelegt. Ich werde versuchen mit schwarzem Garn die Naht zu übersticken. Das muss ich erst mal üben, gestickt habe ich schon ewig nicht mehr.


Der Schnitt ist Marke Eigenbau und zusammen geklaut aus verschiedenen Schnittmustern, hier schon mal erklärt.

Vielen Dank an alle, die Organisatorinnen, die tolle Gemeinschaft der Frauen und auch an Bielefeld, die da so eine gute Jugendherberge haben, die schon seid fünf Jahren eine Gruppe Frauen beherbergt, die reichlich Nadeln und Fussel zurück lassen.


Die Rosettenmeerschweinchenjacke zeige ich euch auch bald.

Ein wunderschönes Wochenende für euch.

Sylvia

Samstag, 23. Dezember 2017

WKSA Finale


"So weiß wie Schnee, so rot wie Blut und so schwarz wie das Holz am Rahmen."

Meine Jahresendoptik ist zwar sehr weit von Schneewittchen entfernt aber immerhin, die Farben stimmen.


Die Hose war ja zum letzten Treffen schon fertig und das Wickeloberteil war auch schnell genäht.
Ich bin zufrieden, die beiden Teile passen zusammen, so wie ich es mir vorgestellt habe.


Die Hose passt gut, den Schnitt kann ich mir sehr gut auch aus anderen Stoffen vorstellen.
Das Wickeloberteil habe ich aus dem Schnitt der Panikjacke zusammengeschustert . Einfach das Rückenteil gekürzt und die Vorderteile an der Seite natürlich auch und dann frei Schnauze die Zipfel gemacht, so dass sie lang genug sind zum Binden.


Die Bilder sind von letzter Woche, hier ist der Schnee nun erst mal weg und dass wo er mich an Weihnachten noch am wenigsten stört.

Vielen Dank an das Team des MMM für die Möglichkeit, jedes Jahr wieder gemeinsam ein schöne Outfit für das Fest zu nähen, die anderen Gewänder gibt es hier.

Euch allen ein wunderschönes Weihnachtsfest.
Sylvia

Sonntag, 10. Dezember 2017

WKSA- Zwischenstand


Weiter geht es mit der Weihnachtshose und das Wetter vermittelt nun auch den Eindruck, dass es bald so weit ist. 


Ich gehöre allerdings zu den Menschen, die jedes Jahr wieder hoffen, dass sie irgendwie um den Schnee drum herum kommen.


Kurz und knapp, die Hose ist fast fertig. Ich muss noch den Knopf annähen und bügeln, was bis Weihnachten zu schaffen ist. Notgedrungen musste ich an der Hose etwas ändern, sie hat jetzt
einen Seitenreißverschluss, da ich keinen Roten für vorn im Vorrat hatte. Der Bund ist auch etwas schmaler, da die Bundeinlage, die noch da war eben einfach schmaler war. Ganz pragmatische Entscheidungen, ich gehe doch im Dezember nicht in die große Stadt und kaufe noch Zutaten,
da sind so viele Menschen und alle haben irgendwie Laune.


Hier noch mal das Foto aus der Burda. Ich finde man kann die Weite der Hosenbeine nicht wirklich erkennen.


Hier liegt meine Jeans nach einem Marlene- Hosen- Schnitt auf der roten Hose und wie man sieht sind die Hosenbeine sehr weit, was mir ja zum Glück gefällt.
Nun fehlt noch das Oberteil. Ich habe hier noch reichlich Feinstrick liegen, weil ich mal dachte, ich könnte mir Feinstrickpullis nähen. Das habe ich mittlerweile abgewählt. Ich möchte mir aus dem Feinstrick zur Hose ein Wickelding aus dem Stoff nähen und habe auch schon einen Plan.
Es läuft also.

Weitere Zwischenstände gibt es beim MMM.

Einen ruhigen zweiten Advent für alle.
Sylvia

Mittwoch, 6. Dezember 2017

MMM

Heute ist wieder Mottotag beim MMM und ich habe es vergessen. Dabei finde ich die Idee, auch mal die größten Patzer zu zeigen sehr gut. Von meinem größten Misserfolg 2017 gibt es allerdings gar kein Foto und ich bin immer noch so angefressen, dass ich nicht mal Lust habe die Zeitschrift zu suchen.
Ich hatte die geniale Idee mir eine Hose aus der Fashion Style zu nähen, wohl  wissend, dass mir die Schnittmuster nicht sehr gut passen und dann auch noch ohne Probemodell. Dieser Übermut wurde hart bestraft, die Hose saß gar nicht und ist sofort in den ewigen Jagdgründen der peinlichen Versuche verschwunden.
Sandra hat mehr Geduld und hat den Schnitt für sich bezwungen und ich finde die Hose immer noch sehr schön. Eigentlich könnte ich diese Art Hose mit dem Schnitt der Weihnachsthose nachbauen, dass muss ich mir mal merken.


Die Bilder sind am Sonntag entstanden, da habe ich die Anwesenheit der Nähfrauen gleich mal ausgenutzt. Wie hier schon angekündigt wollte ich dem Schnitt Nelly aus der Ottobre gern noch Ärmel verpassen. Der erste Versuch ging schief.  Ich hatte mich für einen Burdaärmel entschieden und bei einem Nähtreffen im September probiert ob das klappt. Es klappte nicht und in dem Moment wo ich das Kleid über gezogen habe, war mir auch klar warum. Ich hatte vergessen die Schulterlinie zu verlängern, die ist ja bei einem Schnitt ohne Ärmel schon deutlich kürzer. Der Ärmel war also zu eng und saß zu weit oben und sah überhaupt nicht gut aus, wie mir die anwesenden Fachfrauen bestätigt haben.
Die guten Ideen kommen bei mir manchmal etwas Zeit verzögert aber da war doch noch was, der angepasste Schnitt von der Nähnerdklassenfahrt nach Berlin, der müsste gehen.


Gedacht, getan, das Kleid hat nun die Ärmel vom Old School Teacher, ebenfalls ein Schnitt aus der Ottobre. Das kann so bleiben, mir gefällt es und wenn ich die Bilder so sehe bekomme ich Lust, noch einen Wollstoff in so ein warmes Kleid zu verwandeln.


Weitere Erfolge oder Misserfolge finden sich an üblicher Stelle.

Einen schönen Mittwoch noch.
Sylvia